Presseberichte

Große Auswahl an 19 Weihnachtshütten

Advent | Seitsberger Dorfgemeinschaft hat einen kleinen aber feinen Weihnachtsmarkt im Dorf präsentiert.

 

Die Dorfgemeinschaft in Seitsberg war am Sonntag Paradebeispiel für Zusammenhalt. Nahezu alle 200 Einwohner stellten ein wunderschönes Hüttendorf zusammen und bereits zur Mittagszeit war die Resonanz groß. Viele nutzten das zwar kalte, aber gute Wetter, um von Hüttlingen aus nach Seitsberg zu wandern. 19 Aussteller präsentierten alles, was zu Weihnachten gehört. Und für Leib und Magen fehlte es an nichts. Wer die Handschuhe vergessen hatte, konnte sich im beheizten Zelt erwärmen und Glühwein, Kaffee und Kuchen genießen. Der Erlös des Seitsberger Weihnachtsmarkts wird größtenteils wohltätigen Zwecken gespendet.

 

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© Schwäbische Post 05.12.2016 21:35 | Lothar Schell

 

2016 - Hunderte Menschen kommen zum Lichterglanz nach Seitsberg

Das Motto hat bestens zum siebten Seitsberger Weihnachtsmarkt gepasst: Viele Hundert Besucher kamen zum „Tannenduft und Lichterglanz“. Für den Glanz sorgten nicht nur Weihnachtsterne, Kugeln und glitzernden Schmuck, sondern auch das Wetter: Das zeigte sich zwar mit winterlichen Temperaturen, aber auch strahlend blauem Himmel und viel Sonnenschein. Auf dem zentralen Platz bei der Dreifaltigkeitskapelle lockten fast 20 Stände mit viel schönem Kunsthandwerk, Schmuck, Holz- und Handarbeiten, Mode, Krippen und Edelbränden. Außerdem gab es bei dem von der Dorfgemeinschaft veranstalteten Markt Kutschfahrten, einen Besuch des Nikolaus und eine Darbietung des Posaunenchors des Musikvereins.

 

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„Tannenduft und Lichterglanz“ lockte viele Besucher nach Seitsberg.

 

© 20161206 | Schwaebische Zeitung | Bericht und Foto: Markus Lehmann

 

Gut besuchter Adventsmarkt in Seitsberg

Dorfgemeischaft ist zufrieden

Zahlreiche Besucher sind zum Weihnachtsmarkt in Seitsberg gekommen. 18 Aussteller boten Krippen, Kerzen, Mützen, Edelbrände oder Schmuck an. Die Dorfgemeinschaft versorgte die Besucher mit Essen, Trinken, Kaffee und Kuchen im beheizten Zelt.

„Die Plätzchen sind bereits ausverkauft“, erzählte Doris Nocker, die Chefin der Weihnachtsbäckerei am frühen Nachmittag. Stattdessen konnte sie den Gästen eine große Auswahl Kuchen anbieten. Hans Schneider aus dem Organisationsteam zeigte sich rundum zufrieden mit dem sonnigen Wetter, der großen Anzahl an Besuchern und dem Verkauf. Später am Nachmittag beschenkte SchwäPo-Nikolaus Rudi Wagner alle Kinder. Hinter dem Weihnachtsmarkt steht kein Handels- und Gewerbeverein. Die Dorfgemeinschaft organisiert alles und spendet einen großen Teil des Erlöses.

 

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SchwäPo-Nikolaus Rudi Wagner macht den Kindern eine Freude.

© Schwäbische Post 07.12.2015 21:06:59 | ks

Großer Andrang beim Seitsberger Weihnachtsmarkt

Geheimtipp Seitsberg 

So haben sicher die Besucher gedacht, als sie sich am Sonntag den Weihnachtsmarkt des Hüttlinger Teilortes zum Ausflugsziel auserkoren hatten, kombiniert mit einer kleinen Wanderung. Doch diese Idee hatten viele, so viele, dass das Gedränge bei der Dreifaltigkeitskapelle schon fast beängstigende Formen annahm, sich die Kutschfahrtengäste fast wie auf dem Aalener ZOB vorkamen und Schaulustige sich an den vielen Buden, Ständen und Zelten mit Handarbeiten, Weihnachtsutensilien, aber auch hausgemachtem Ess- und Trinkbarem „vorbeischoben“. Aber nicht nur die Winkler’schen Ponys mussten sich ihren Weg bahnen, auch der Nikolaus kam kaum vom Fleck auf der Suche zu den kleinen Weihnachtsmarktbesuchern. Die freuten sich natürlich, wenn er aus seinem gefüllten Sack allerlei Süßigkeiten zauberte. Als es dann langsam dunkelte, die Sonne hinter Fachsenfeld unterging, erhellten (fast) tausend Lichter den Platz um die Kapelle im Herzen der Teilgemeinde.

 

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Foto: Volckart

 

©Schwaebische.de | 07.12.2016 | Volckhart

Die Organisatoren von Seitsberg

Am Sonntag ist im Hüttlinger Teilort Weihnachtsmarkt – Im Vorfeld ist Einiges zu tun. 

Wer schon einmal auf dem Seitsberger Weihnachtsmarkt war, der schwärmt davon. Er ist kuschelig, familiär, liebevoll dekoriert und bietet ein breites Angebot. Ihn zu organisieren, bedeutet viel Arbeit. Bis zur Eröffnung am Sonntag, 6. Dezember, um 11 Uhr muss alles fertig sein.

Renate Schneider rauft sich die Haare. Das hat die Initiatorin des Seitsberger Weihnachtsmarkts in letzter Zeit wohl öfter getan. Denn vor dem Weihnachtsmarkt gibt es viel zu organisieren. Sie sucht und verpflichtet Aussteller, die Kunsthandwerk anbieten. Wichtig dabei: kein Angebot soll es zwei Mal geben. So stehen unter anderem Socken, Edelbrände, Schmuck, Keramik, Stutenmilchseife und Holzarbeiten auf der Liste des Angebots. Auf die Idee für den Weihnachtsmarkt ist Renate Schneider gekommen, nachdem die Gemeinde den Dorfplatz in Seitsberg neu gestaltet hat. „Wir mussten doch was mit dem Platz anfangen“, sagt Renate Schneider. Und bis dahin sei in Seitsberg nichts geboten gewesen. Renate Schneiders Nachbarin Doris Docker war sofort begeistert und half dabei, den ersten Weihnachtsmarkt im Jahr 2010 zu organisieren. „Sie ist die Chefin der Weihnachtsbäckerei“, sagt Renate Schneider über ihre Freundin, die den Kuchenverkauf organisiert. Zahlreiche weitere Helfer waren schnell gefunden. Jeder hat seinen eigenen Zuständigkeitsbereich. Robert Faul und Roland Schneider kümmern sich um den Aufbau der Hütten. Klaus Stitz und Dietmar Holl übernehmen die Elektrotechnik. Hans Schneider kümmert sich um die Öffentlichkeitsarbeit. Der harte Kern des Organisationsteams ist nicht allein. „Das ganze Dorf hilft mit“, sagt Hans Schneider. Etwa 220 Einwohner hat der Hüttlinger Teilort. 37 von ihnen werden am Sonntag in der Küche helfen. Die Dorfjugend bietet Waffeln an und baut eine Wurfbude auf. Die Kinder schmücken Christbäume, die den Weihnachtsmarkt dekorieren. Während die Vier aus dem Organisationsteam auf dem Dorfplatz sitzen und erzählen, wärmt sie ein kleiner Bollerofen. Robert Faul hat mehrere davon gebaut. Am Sonntag sollen sie für heimelige Atmosphäre sorgen. Einen Teil des Erlöses spendet die Seitsberger Dorfgemeinschaft an Pfarrer Gregor Rapa, der ukrainischen Flüchtlingen in Polen hilft. Eine weitere Spende geht an die Ellwanger Adventskinder. Die Aktion macht kranken und sozial benachteiligten Kindern eine kleine Freunde. Außerdem werden Ausflüge der Dorfgemeinschaft bezuschusst. Was dann noch vom Erlös übrig bleibt, investieren die Seitsberger in ihren nächsten Weihnachtsmarkt. Damit alles noch schöner wird. „Nur erweitern können wir nicht“, sagt Hans Schneider. Dafür reicht der Platz nicht. „Aber das wollen wir auch gar nicht“, sagt er. Der Seitsberger Weihnachtsmarkt soll so klein und schnuckelig bleiben, wie er ist.
 
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Trinken den ersten Glühwein in einer der bereits aufgebauten Hütten:
Robert Faul, Renate Schneider, Hans Schneider und Doris Docker (von
links). Nicht mit dabei sind Tobias Rathgeb und Roland Schneider.  (Foto: ks)